Weiß, Stark, Breit - 19.04.09

| zurück |


So, nachdem der Kotflügelumbau in meinem anderen Artikel eingehend beschrieben wurde, gings anschließend an die Feinarbeiten. Und nur um es nochmal zu sagen: "Der Teufel wohnt im Detail!"
Denn es heißt nun spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen.........

Es ist beinahe unfassbar wie oft man meint: "Jetzt kommt die finale Schicht" und dann schleift man irgendwo schlecht oder es sind doch wieder irgendwo Löcher in der gespachtelten Fläche.

Und wenn man wirklich meint, dass man fertig ist, lackt man mit Primer um die blanken Metallstellen zu versiegeln und es fallen einem die ganzen Unebenheiten noch dreimal sclimmer auf als bereits vorher - so dass man alles wieder runter schleift und erneut spachtelt und schleift. "Bis zur Unendlichkeit - und noch viieell weiterrr!" (Zitat: Buzz Lightyear)

Nachdem man dann endlich zufrieden ist und alles sorgfältig mit 600er nass spiegelglatt geschliffen wurde, konnte ich endlich für die Grundierung abkleben.

Das Abkleben dauert ca. 4 Stunden, wenn man keine perfekte teure Lackerausrüstung hat. Bin kein Lacker - hab ich also nicht.

Der 2K-Filler wird nach sorgfältigem Abreiben mit Silikonentferner angemischt und in mehreren, zum Teil recht dicken Schichten aufgetragen. Die Fillerschicht ist auf Grund der sehr hohen Temperatur relativ rauh geworden.

Und so war mal wieder schleifen angesagt. Schleifen, schleifen, schleifen... Nass mit 400er. Das dauerte ca. den kompletten Oster-Samstag von morgens 10Uhr bis Abends 20Uhr.

Da die Folie von der Grundierung bereits deutlich mit Lack besprüht war, musste ich erneut abkleben, da die Lackschicht sich ansonsten während des lackens von der Folie lösen und so die komplette Decklackierung vernichten kann. Derartige Stücke Farbe bekommt man nie wieder aus dem Decklack raus, ohne alles wieder runterzuschleifen! NEU ABKLEBEN!

Nach sorgfältigem Abreiben mit Silikonentferner wird dann der Decklack in mehreren dünnen Schichten aufgetragen. Auf Grund der hohen Temperatur resultierten zu dünne Schichten in einer orangenhaut-Oberfläche, zu dicke Schichten in den üblichen Läufern. Beides lässt sich allerdings im Nachhinnein durch erneutes Anschleifen und Polieren ausbügeln - das folgt allerdings später, da ich nun wenigstens einmal wieder damit auf den Ring will... außerdem ist das Ergebnis schon jetzt recht gut.

So, nun noch ein wenig Fotosession :)