Zweiter Prototyp "Elektronischer Zündverteiler" - 03.11.09

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Hallo zu einer weiteren Folge der Reihe die keinen Namen trägt.
Vor einiger Zeit ist mein Zündverteiler endgültig den Weg eines Irdischen gegangen. Nach knapp 30 Runden Nordschleife dieses Jahr und bereits beim Kauf vorhandenen Problemen wollte der Wagen dann nach zwei Monaten Standzeit garnicht mehr anspringen. Zeit für was neues.
Gemeint ist nicht ein neuer Wagen, sondern ein neues Zündsystem. Aus Erfahrung mit dem M103 Motor weiß ich, dass die Verteilerkappen schon seit je her Probleme bereiten. Thorsten Stadler meinte am Telefon, ohne Details über meine Zündanlage gehört zu haben: "Schmeiß die Kappe von Beru raus und die Kerzen von bestimmt NGK auch und kaufe Kappe und Finger vom Bosch sowie Kerzen von Bosch oder Beru - der Motor reagiert extrem empfindlich auf Problemchen mit diesen Komponenten!" Und das, ohne dass er wusste, dass ich ne Beru Kappe und NGK Kerzen habe... schon cool - aber irrelevant, und zwar aus folgendem Grund:

Links zu sehen ist ein Konzept, das den original Zündverteiler ersetzt und die Zündanlage durch ein zusätzliches Steuergerät sowie eine sechs-fach Ford Zündspule erweitert. Der originale Verteiler samt Finger und dazugehöriger Zündspule verlassen den Motor - so war es zumindest geplant.

Es kam dann letztlich anders, denn der OT-Geber für Diagnosezwecke, der ausschließlich an der Diagnosedose angeschlossen ist, ließ sich nicht auslesen. So musste ein weiterer Sensor her, der mir genau einmal pro Umdrehung mitteilt, dass die Zündreihenfolge nun von vorn beginnt.

Dazu wurde von meinem Kumpel Andreas ein Magnet in den Verteilerfinger eingesetzt. Dazu auf Seite zwei mehr.